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Spendenaufruf in eigener Sache

Es ist kein einfaches Unterfangen an dieser Stelle einen Hilferuf los zu lassen, aber leider haben wir derzeit keine andere Chance das Überleben der Gnadenhoftiere zu sichern.

Seit ich vor 18 Monaten mit meinen Tieren zurück nach Deutschland gekommen bin werden alle Anstrengungen unternommen das Haus in Spanien zu verkaufen, aber wie man sich denken kann, auch hier ist die Finanzkrise zu spüren und es hat sich leider noch nichts ergeben.

Bis Dezember haben die Tiere und ich von Rücklagen und Hilfe von Freunden die Durststrecke überstanden, aber nun ist es soweit, dass Hartz IV zur Realität geworden ist.
Was das gerade für uns bedeutet muss ich sicher nicht weiter ausführen.

Damit nicht der Eindruck entstehen kann, dass ich hier Geld für mein persönliches Luxusleben erbetteln möchte, bitte ich ausschließlich um Futterspenden für die Tiere.

So, nun aber mal der Reihe nach:

1. hier im Gnadenhofprojekt sind derzeit
    16 Hunde
    6 Katzen
    12 Agaporniden (sog. Unzertrennliche)
    1 Aquarium mit Warmwasserbesatz

2. Benötigt wird
    Trockenfutter Hunde von "My friends" Sack á 20 kg
    Katzen "Bozita" 15 kg
    "Prestige" Vogelfutter Großsittiche 25 kg
    "TetraMin" oder "Sera Vipan" Fischfutter

3. Wir freuen uns aber auch über jede kleine Tüte an Leckerlies für die Vierbeiner, oder Knabberstangen für die Zwergpapageien.
Alles zu bestellen über www.zooplus.de
Die Lieferung geht dann portofrei direkt an uns, den Empfänger, so dass dem Spender keine weiteren Lieferkosten anstehen.




Sonntag, 11. Februar 2007
Mehr zum künftigen Einsatz des OP-Bus




so sieht der derzeitige Operationssaal des Malaga-Pound aus und so muß dort gearbeitet werden




Am Montag dem 5. Februar konnte ich mich mit unserer Rechtsanwältin und dem Betreiber des Malaga-Pound „José Carlos“ in Malaga treffen um den künftigen Einsatz unseres Schätzchens, dem Rettungswagen, zu besprechen.
Vorab noch einige Erklärungen zum Malaga-Pound:
Diese Protectora ist der einzige „offiziell anerkannte“ Tierschutzverein und Auffangstation in der Provinz Malaga. Hier wird auch nicht getötet!
Dieser Verein hat mit der Stadt und der „Junta Andalucia“ entsprechende Verträge und ist daher auch verpflichtet alle Tiere aufzunehmen, Einsätze zu verunglückten und angefahrenen Tieren auf Straße und Schiene zu fahren, was dort oft auf die Tierschützer wartet ist kaum in Worte zu fassen.
Derzeit befinden sich unter katastrophalen Zuständen im Pound um die 700 Hunde und Katzen; mit nur 1 festen Helferin und hin und wieder 2 Freiwilligen ist diese immense Arbeit und Logistik nicht zu schaffen. Dazu kommt noch, dass das jetzige Gelände direkt an eine Sinti-Siedlung unterster sozialer Stelle grenzt, dass dort entsprechend eingebrochen, gestohlen wird kann man sich vorstellen, man muß miterleben ohne wirklich etwas ändern zu können, dass dort grausige Hahnen- und Hundekämpfe stattfinden, die „toten Verlierer“ zieren dann dort die Wäscheleinen. Man kann sich wohl nur zu gut vorstellen wie sich Tierschützern fühlen in einem solchen Umfeld arbeiten zu müssen.
Ein neues Gelände ist bereits gekauft und José Carlos glaubt fest daran, dass er und die Tiere noch in diesem Jahr dorthin umziehen können.

Da laut spanischem Gesetz auch die abgelegensten Gemeinden einen Tierarzt zur Verfügung haben müssen (Chip- und Impfpflicht), wird José Carlos nun die Zulassung des Rettungswagens und die Zuweisung eines extra Tierarztes dafür, bei der Junta Andalucia beantragen.
Bis all das geregelt ist, wird der Bus, nach Abschluß der u.g. Vertrags) auf dem jetzigen Gelände als Tierklinik eingesetzt werden. Da es uns ja ein ganz besonderes Anliegen ist, dass besonders auch den vielen kleinen und sehr armen Organisationen mit diesem Einsatz geholfen werden soll, wird diesbezüglich ein entsprechend bindender Vertrag zwischen der Tierhilfe Aktiv Costa del Sol (TAC) und José Carlos (Protectora de Animales y Plantas Malaga geschlossen, der sicherstellen wird, dass diese Organisationen an enstprechenden Tagen, oder nach Vereinbarung ihre Tiere bringen, oder dass sie selbst mit dem Bus besucht werden um die Tiere zu versorgen.
Der Bus wird deutschen Tierärzten, die hier ehrenamtlich helfen wollen, für diese Zeiten auch zur Verfügung stehen, so dass auch weiter entfernte Gegenden besucht und dort Tiere kostenlos kastriert werden können.

Am Montag dem 12. Februar fährt unser Bus in Neuburg Richtung Malaga ab und wir wünschen Sam, der diese beschwerliche und weite Fahrt ganz alleine auf sich genommen hat eine pannenfreie und gute Fahrt!

Nach seiner Ankunft und einer „kurzen“ Ruhepause, werden wir gemeinsam nach Malaga fahren um José Carlos im Malaga Pound zu besuchen; natürlich wird fleißigst dabei fotografiert, so dass wir hier, und auf den Partnerseiten von der Neuburger Tierhilfe und Windhunde sind Jagdhunde in Kürze ausführlichst bebildert berichten können.