SOS, Hunde in Gefahr.

 
Anfang der Woche rief mich ein junger Mann von der Küste aus an und bat mich um Hilfe, er sagte, man betreibe dort ein Tierheim und müsse dringend Tiere vermittelt bekommen.
 
Nun, wir haben uns für Heute verabredet und fuhren dann gemeinsam zu dem Anwesen.
 
Die Geschichte ist folgende; ein jetzt 78 Jahre alter Spanier hat versucht Hunden zu helfen und sie auf einem alten Grundstück untergebracht, einige Tiere leben dort schon seit mehr als 6 Jahren, hin und wieder hat er wohl mal ein Tier an vorüberziehende Touristen mitgeben können. Da der Standort genau zwischen 2 Campingplätzen liegt. kamen natürlich öfter Spaziergänger an dem Grundstück vorbei und schauten nach den Tieren.
Nun ist der Spanier aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sich weiter um die Tiere zu kümmern, das Grundstück wurde verkauft und man muß fast täglich damit rechnen, daß die neuen Besitzer auf der Matte stehen und die Räumung verlangen.
 
Im Augenblick kümmert sich ein holländisches Ehepaar um die Hunde, wissen aber auch nicht was weiter geschehen soll, denn es ist klar, wenn das Grundstück geräumt wird, gibt es nur noch die Perrera für die Hunde...
Einige der älteren Hunde sind nicht gut mit anderen Hunden verträglich und haben Kleinere böse gebissen, selbst für die Behandlung, der oft schlimmen Wunden ist kein Geld vorhanden.
Für spanische Verhältnisse haben diese armen Kreaturen sogar eine wahre Luxusunterkunft, sie haben ein Dach das vor Regen und der sengenden Sonne schützt und sie liegen nicht an der Kette, aber wie lange noch!?
 
Sollte auf den jetzt abgebildeten Fotos bereits ein Tier sein, dem sie ein neues Zuhause geben möchten, oder dessen Patenschaft sie übernehmen wollen, damit die Tiere schnellstens tierärztlich versorgt werden können, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf!
 
In den nächsten  Tagen werden auf den Vermittlungsseiten die Tiere einzeln mit Foto vorgestellt und genau beschrieben, Sie finden bei diesen Tieren stets den Hinweis, "untergebracht in Torre del Mar".
 
Competa 9. Mai 2003
Yera Halabi